Wir stellen uns vor

Sarah Shantala ist Jahrgang 1984, verheiratet, hat zwei Kinder und ist de facto Portugiesin. Sie ist gelernte Tierarzt-Assistentin und verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Umgang mit Tieren aller Spezies incl. Wildtieren. Bereits während der Schule hat sie sich den Belangen der Tiere gewidmet und an freien Tagen in einer Tierarztpraxis gearbeitet. Seit 12 Jahren ist sie selbstständig und betreibt eine Praxis für Tiergesundheit und Tierpflege.

Sarah leitet das gesamte Projekt und ist gleichzeitig 1. Vorsitzende des gemeinnützigen Trägervereins in Portugal. Auf ihrer Quinta da Vida beherbergt und pflegt sie bedrohte, verletzte und verwahrloste Tiere aller Art incl. Wildtieren. Sie ist der erste Ansprechpartner für Polizei und Feuerwehr, wenn irgendwo ein Notfall eintritt. Besonders in den von Waldbränden gebeutelten Regionen der Algarve ist sie oft tage- und nächtelang im Einsatz, um zu helfen, wenn das Feuer Leib und Leben von Mensch und Tier bedroht.

 

Tiago ist Jahrgang 1988 und Sarahs Ehemann. Er ist gelernter Tierpfleger und gelernter Hotelkaufmann im zweiten Beruf. Seine ganze Aufmerksamkeit und Energie gilt jedoch dem Projekt, in das er sich voll und ganz einbringt. Tiago versorgt die Tiere des Bauernhofes und sorgt für die Pflege der gesamten Einrichtung. Er übernimmt auch schwerpunktmäßig die Kinderbetreuung, wenn Sarah einmal mehr unterwegs ist, um aktiv die Ziele des Projektes umzusetzen.

 

Zélia ist Jahrgang 1990, Single, gelernte Tierarzthelferin und arbeitet bei der Amtstierärztin von Monchique. Neben der Unterstützung bei Aktionen, kümmert sich Zélia um die Koordination zwischen dem Projekt und der Amtstierärztin bei Interventionen in tierschutzrelevanten Fällen, wie auch bei Impf- und Kastrationsaktionen. Sie steht Tag und Nacht für das Projekt bereit und hilft,  wo sie nur kann.

 

Racquel ist Jahrgang 2002, Single und hat im Sommer 2021 ihr Abitur abgelegt. Sie wird WiSo studieren und unterstützt das Projekt vor allem, wenn es um Verwaltungsfragen geht. Sie steht allerdings auch für alle Routine- und Pflegearbeiten zur Verfügung, denn sie liebt die Natur über alles, Pflanzen wie Tiere gleichermaßen und scheut sich nicht vor Schmutz. Wenn die Versorgung schlimmerer Verletzungen aufgefundener Tiere ansteht, packt sie ebenso mit an, wie wenn Tierbabys 24/7 mit der Flasche aufgezogen werden müssen.

 

Daniela ist Jahrgang 2001, Single und ihr Herz schlägt für die Natur. Wann immer Unterstützung gebraucht wird, ist sie zur Stelle, sei es bei der Aufnahme und Pflege von Notfällen oder den täglichen Routinearbeiten auf der Quinta da Vida.

 

Susanne (Jahrgang 1957) ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Sie ist diplomierte Übersetzerin und Dolmetscherin, hat in Köln studiert und promoviert zurzeit in Lissabon. Sie ist mehrsprachig und leitet seit 1980 Sprachkurse in Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch sowie Mehrsprachenkurse (Französisch, Italienisch und Portugiesisch gleichzeitig in einem Kurs) an verschiedenen Volkshochschulen. Seit 2021 ist sie Lehrbeauftragte für Mehrsprachigkeit im Bereich Transkulturalität an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Susanne ist weitgereist und hat in einigen Ländern der Erde gearbeitet, u.a. im Senegal und jüngst bis zur Corona-Pandemie als Reiseleiterin auf den Kapverden (einer ehemaligen portugiesischen Kolonie).

Ihre Kernkompetenz sind die Sprachen und daher leitet sie im Projekt die europäische Komponente: den Transkulturalismus und den Erwerb zusätzlicher Sprachfertigkeiten. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Vereinsarbeit unterstützt sie außerdem die Verwaltung unseres deutschen Fördervereins. Durch ihre Jahrzehnte lange Arbeit mit Pferden verfügt Susanne als erfolgreiche Pferdezüchterin über eine weit gefächerte Expertise im Umgang mit Tieren. Sie setzt sich schon lange für einen adäquaten Umgang mit Tieren ein. Klimaschutz und der Erhalt der Artenvielfalt sind ihr besonders wichtig und dafür kämpft sie.

 

Julia ist Jahrgang 1983 und Single. Sie hat Romanistik und Anglistik in Deutschland, Frankreich und Italien studiert, spricht 8 Sprachen (darunter auch Portugiesisch) und ist außerdem sehr versiert in IT-Fragen. Als Programmbereichsleiterin in der Erwachsenenbildung ist sie seit 2014 für die Sprachkurse ihrer Einrichtung verantwortlich. Im Projekt betreut sie unter anderem die Website und den Shop. So oft wie möglich kommt sie nach Portugal und hilft vor Ort, wo sie kann, z.B. auf der Quinta da Vida mit der Betreuung von Sarahs Kindern und der Pflege der Tiere. Sie unterstützt Susanne bei allen Aktivitäten der Transkulturalität, arbeitet konzeptionell mit Peter zusammen und designt mit ihm die diversen Webprojekte.

 

Peter-Johannes ist Jahrgang 1953, verwitwet und Sarahs Vater. Als Sohn französisch-schweizerischer Eltern kam er im Alter von 10 Jahren nach Köln. Nun lebt er seit 26 Jahren in Portugal. Er hat in Köln Geschichte und Ethnologie studiert und war Unternehmer. Heute ist er Autor, Publizist und Fotokünstler.

Peter lebt auf einer Quinta in den Ausläufern der Serra Monchique, zusammen mit unzähligen Tieren, die oftmals nur knapp dem Tode entkommen sind. Zusammen mit seiner Tochter hat er vor 26 Jahren das Tierschutzprojekt Quinta Eanna ins Leben gerufen, mit dem Ziel, in Not geratenen Seelen zu helfen. Egal ob Hunde, Katzen, Schweine, Enten, Hühner oder Pferde, sie alle fanden und finden auf Peters Quinta ein Zuhause.

Die Quinta selbst umfasst 10 ha Land und wird biologisch bewirtschaftet. Wasser kommt aus dem eigenen Brunnen, Abwasser wird in einer Biokläranlage recycelt. Wein, Oliven, Zitrusfrüchte, Feigen u.v.m. gehören zum Portfolio. Peter widmet sich aber auch den Wildtieren, die immer zahlreicher das Quintaland bevölkern. Der Schutz der Wildbienen und Insekten spielt dabei eine wichtige Rolle, wie auch das riesige Biotop, in dem Wildtiere geschützt von jagdlicher Verfolgung leben können. Pflanzenschutz ist Peter ein besonderes Anliegen, dem er mit großer Akribie nachgeht.

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